WELTERBE IN GEFAHR? – ERZGEBIRGE DARF NICHT ZUM WIND-INDUSTRIE-GEBIET WERDEN!
Seit Monaten warnen Bürger und Kritiker vor den massiven Folgen des geplanten Windkraft-Ausbaus im Erzgebirge. Nun schlägt auch der internationale Bericht von „World Heritage Watch“ Alarm: Der Verlust des UNESCO-Welterbe-Status steht im Raum!
Besonders brisant: Während die Sorgen der Menschen im ländlichen Raum wachsen, bleibt vom zuständigen Welterbe-Management, geführt durch Steve Ittershagen, bislang vor allem Zurückhaltung – und die Beschwichtigung, Montanregion und Windindustrie-Ausbau stünden sich gar nicht entgegen. Mein Schreiben an die Montanregion sowie der Hinweis aus meiner Stellungnahme im Rahmen der ersten Auslegung des „Raumordnungsplanes Wind“ der Region Chemnitz-Zwickau blieben scheinbar unbearbeitet.
Viele Bürger fragen sich inzwischen, warum nicht entschlossener gehandelt wird, obwohl die Gefahr für Landschaft, Kultur und Identität des Erzgebirges offensichtlich diskutiert wird.
Wir fordern deshalb eine tiefgreifende und unabhängige Prüfung sämtlicher Windkraftpläne in der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Es darf nicht sein, dass historische Kulturlandschaften und jahrhundertealte Sichtachsen unwiederbringlich zerstört werden.
Der ländliche Raum braucht Perspektiven – aber keine Politik gegen den Willen vieler Einwohner. Zahlreiche Bürger vor Ort lehnen die geplante massive Industrialisierung der Landschaft durch Windkraftanlagen ab.
Das Erzgebirge ist Heimat, Kulturregion und Welterbe – und darf nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden!


